Häufige Fragen
Zur Hypnose selbst
Ist Hypnose gefährlich?
Nein. Klinische Hypnose ist ein gut untersuchtes Verfahren, und für gesunde Menschen sind keine schädlichen Wirkungen belegt. Du bist während der gesamten Übung wach, ansprechbar und urteilsfähig – es ist eher ein Zustand konzentrierter Aufmerksamkeit als irgendetwas Mysteriöses.
Was du vielleicht meinst, ist das Bild aus Filmen und Bühnenshows: Willenlosigkeit, Blackouts, fremde Kontrolle. Damit hat das, was wir machen, nichts zu tun. Mehr dazu findest du hier.
Wichtig ist die richtige Eingrenzung: Ich arbeite mit nicht-klinischen Anliegen. Bei behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankungen ist Hypnose nicht gefährlich – aber es wäre unseriös, sie dir als Ersatz für eine entsprechende Behandlung anzubieten. Das klären wir im Erstgespräch.
Werde ich die Kontrolle verlieren?
Nein. Das ist der hartnäckigste Mythos überhaupt. Hypnose ist ein freiwilliges Mitgehen mit Ideen und Vorstellungen – vergleichbar damit, wie du dich in einen guten Film fallen lässt. Und genau wie beim Film kannst du jederzeit „aussteigen“: die Augen öffnen, sprechen, aufhören. Niemand kann dich in Hypnose zu etwas bringen, das deinen Werten widerspricht. Dein innerer Torwächter macht keine Pause – er sitzt nur entspannter auf seinem Stuhl.
Was passiert, wenn es bei mir nicht wirkt?
Dann ist das ein Ergebnis, mit dem wir arbeiten – kein Versagen, weder deins noch meins. Menschen sprechen unterschiedlich stark auf Suggestionen an; das ist normal und messbar gut erforscht. Oft liegt es auch gar nicht an der „Hypnotisierbarkeit“, sondern an der Passung: falsches Thema, falsche Bilder, falscher Zeitpunkt. Dann justieren wir. Und manchmal ist die ehrliche Antwort, dass ein anderer Weg für dich besser ist – auch das sage ich dir offen. Da ich an dir nichts verdiene, habe ich keinen Grund, dich zu vertrösten oder weitere Sitzungen zu verkaufen.
Was ich nicht kann und nicht verspreche: Garantien. Wer dir garantierte Ergebnisse verspricht, verlässt den Boden der Forschung.
Funktioniert Hypnose überhaupt online, per Video?
Ja – erfahrungsgemäß sogar besonders gut. Hypnose braucht keine Berührung und keinen besonderen Raum, sondern deine Aufmerksamkeit auf meine Worte. Die bekommst du zu Hause im eigenen Sessel oft leichter als in einer fremden Praxis: vertraute Umgebung, kein Anfahrtsstress, keine Hemmschwelle. Voraussetzung ist nur ein ruhiger, ungestörter Ort und eine stabile Verbindung (siehe „Muss ich mich vorbereiten?“).
Zum Ablauf
Wie ist der genaue Ablauf?
- Erstgespräch (kostenlos, unverbindlich): Wir sprechen über dein Anliegen und klären, ob es zu meiner Arbeitsweise passt. Ohne Hypnose – einfach ein Gespräch.
- Terminbuchung: Du sicherst deinen Termin mit einer Kaution von $10 (siehe unten).
- Vor der Sitzung: Du bekommst per E-Mail alles, was du wissen musst – inklusive eventueller kleiner Vorbereitungen, falls sie für deine Strategie sinnvoll sind.
- Die Sitzung: Wir beginnen mit einem Gespräch, dann folgt die hypnotische Übung, danach besprechen wir, wie es war. Plane etwa [60–90] Minuten ein.
- Zwischen den Sitzungen: In der Regel bekommst du etwas zum Selbstüben mit – meist eine kurze Selbsthypnose. Diese Eigenarbeit ist kein Extra, sondern ein Kernstück des Ansatzes.
- Nach Abschluss: Ich bitte dich um eine Spende an eine von drei gemeinnützigen Organisationen (siehe unten).
Was genau passiert in einer Sitzung?
Zuerst ein strukturiertes Gespräch – dann, wenn es an dem Tag das richtige Werkzeug ist, die Hypnose selbst: ein tief angenehmer Zustand fokussierter Aufmerksamkeit, bei dem du die ganze Zeit wach bleibst und die Kontrolle behältst. Ich habe dieser Frage eine eigene Seite gewidmet, die dich Schritt für Schritt durch den Ablauf führt: Was passiert in einer Hypnotherapie-Sitzung?
Muss ich mich vorbereiten?
Inhaltlich: kaum. Alles, was für deine Sitzung sinnvoll ist – zum Beispiel, eine konkrete positive Erinnerung parat zu haben –, erfährst du vorher rechtzeitig per E-Mail.
Was du aber selbst sicherstellen musst, ist der Rahmen:
- Ein ruhiger Raum, in dem du für die volle Dauer ungestört bist – kein Durchgangszimmer.
- Keine Kinder, Haustiere oder Mitbewohner im Raum, Telefon stumm, Benachrichtigungen aus.
- Ein bequemer Sessel oder Stuhl, Kopfhörer, stabile Internetverbindung.
Das ist keine Förmelei. Hypnose lebt von fokussierter Aufmerksamkeit – jede Unterbrechung wirft uns an den Anfang zurück und kostet dich den Wert der Sitzung. Wir verabreden uns für konzentrierte gemeinsame Arbeit an deinem Ziel, und die verdient von uns beiden dieselbe Ernsthaftigkeit.
Wie viele Sitzungen kann ich erhalten?
Maximal fünf. Das ist bewusst so gewählt: Für die Anliegen, mit denen ich arbeite, ist das ein realistischer Rahmen – kognitiv-behaviorale Hypnotherapie ist ein Kurzzeit-Ansatz, kein jahrelanger Prozess. Und die Grenze schützt das Modell: Sie stellt sicher, dass ich meine begrenzte Zeit fair auf alle verteilen kann, die anfragen. Viele Themen brauchen übrigens deutlich weniger als fünf Sitzungen.
Kann ich die Zusammenarbeit nach den fünf Sitzungen fortführen?
Grundsätzlich möglich, aber nicht mehr im Rahmen des Spendenmodells – eine Fortführung wäre dann eine reguläre, bezahlte Zusammenarbeit, deren Konditionen wir individuell besprechen. Ob sie zustande kommt, hängt davon ab, ob wir beide sie für sinnvoll halten. Mein Anspruch bleibt derselbe wie vorher: Wenn ich denke, dass du keine weiteren Sitzungen brauchst, sage ich dir das.
Kann ich meine Hypnosen als Tonaufnahme erhalten?
Möglicherweise, ja – das klären wir vorab, nicht nachträglich. Sprich mich vor der Sitzung darauf an, wenn du eine Aufnahme möchtest. Ich behalte mir vor, dafür eine kleine Gebühr zu erheben, da die Aufbereitung einer Aufnahme zusätzlichen Aufwand bedeutet. Eine selbst erstellte Aufnahme der Sitzung ohne Absprache ist dagegen nicht okay – so wie ich auch nichts ohne dein Einverständnis aufzeichne.
Zu Kosten, Kaution und Spende
Warum ist das Coaching kostenlos?
Die kurze Version: Ich bin beruflich anderweitig abgesichert und muss mit dieser Arbeit kein Geld verdienen. Ich mache sie, weil sie mich mehr erfüllt als jedes andere Projekt – und weil ich meine Praxis kontinuierlich weiterführen will, bis ich irgendwann ganz in den Beruf wechsle. Für dich hat das einen handfesten Vorteil: Ich habe keinerlei Anreiz, dir etwas zu verkaufen. Die ausführliche Version steht hier.
Was hat es mit der $10-Kaution auf sich?
Die Kaution ist kein Preis, sondern ein Termin-Pfand. Ein kostenloses Angebot zieht leider auch Menschen an, die Termine buchen und dann einfach nicht erscheinen – und jeder geplatzte Termin ist ein Slot, den jemand anderes gebraucht hätte. Die $10 stellen sicher, dass dein Termin dir etwas bedeutet.
Nach deiner wahrgenommenen Sitzung wird die Kaution nicht an mich ausgezahlt, sondern wandert als Startbetrag in deine Spende an eine der drei Organisationen. Sie kostet dich also nichts – sie wechselt nur den Zweck.
Was passiert, wenn ich den Termin nicht wahrnehmen kann?
Sagst du bis 24 Stunden vorher ab, bekommst du die Kaution vollständig zurück – oder wir verschieben einfach, dann wandert sie zum neuen Termin. Bei kurzfristigerer Absage oder Nichterscheinen wird die Kaution einbehalten und gespendet. Ausnahmen bei echten Notfällen gibt es natürlich – schreib mir einfach.
Muss ich etwas spenden?
Es gibt keinen Vertrag, der dich dazu zwingt, und keinen Mindestbetrag. Aber: Die Spende ist der Deal. Meine Arbeit ist unentgeltlich, weil an ihrer Stelle ein Betrag deiner Wahl an eine von drei gemeinnützigen Organisationen geht – direkt an die Organisation, nicht über mich. Die Höhe richtet sich nach deinen Möglichkeiten und danach, was dir die Arbeit wert war. Auch ein kleiner Betrag zählt. Über einen kurzen Nachweis – etwa einen Screenshot – freue ich mich ehrlich: Er zeigt mir, dass dieses Modell funktioniert.
Sonstiges
Ist das, was ich erzähle, vertraulich?
Ja, vollständig. Alles, was du mir anvertraust, bleibt zwischen uns. Ich zeichne keine Sitzungen auf, gebe nichts an Dritte weiter und nutze deine Themen nicht als Fallbeispiele – auch nicht anonymisiert, ohne dass du ausdrücklich zustimmst.
Für wen ist das Angebot nicht geeignet?
Für alle Anliegen, die eine Behandlung erfordern: diagnostizierte psychische Erkrankungen, akute Krisen, Traumafolgen, Abhängigkeitserkrankungen. Dafür gehörst du in ärztliche oder psychotherapeutische Hände – und dieses Angebot ist auch kein Ersatz zur Überbrückung einer Therapieplatz-Wartezeit. Wenn ich im Erstgespräch den Eindruck habe, dass dein Thema dorthin gehört, sage ich es dir offen. Das ist keine Zurückweisung, sondern Teil seriöser Arbeit.

Evidenzbasiertes Hypno-Coaching auf Spendenbasis.
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Dieses Coaching ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.